(hru/Mittelbadische Presse). Die Black Forest Volleys haben die erste Teilnahme am DVV-Pokal seit 2018 verpasst. In der Qualifikation zum Achtelfinale verloren die Black Forest Volleys Offenburg am Sonntagnachmittag nach lediglich 72 Minuten Spielzeit deutlich mit 0:3 (18:25, 16:25, 16:25) beim favorisierten TV Planegg-Krailling, dem Tabellenführer der 2. Liga Pro.
Die Schwarzwälderinnen reisten dabei jedoch mit stark dezimiertem Kader nach Bayern. Konnte man kurz vor Saisonbeginn die Münchnerinnen noch knapp mit 3:2 besiegen, fehlten nun neben der Cheftrainerin Tanja Scheuer einige Akteurinnen im Diagonal-, Mittel- und Außenangriff, sodass man mit nur 8 Spielerinnen wenig Wechselmöglichkeiten und keine gelernte Diagonalangreifern zur Verfügung hatte. Trainer Wawra attestierte dem Team dennoch eine gute Pokal-Bilanz. Für die BF Volleys „ist es ein Erfolg, so weit gekommen zu sein.“ Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu, dass sie diesen Termin daher „nicht fest eingeplant hatten“, was zudem den kleinen angereisten Kader erklärt. Unter den acht Spielerinnen waren zwei Liberas, sodass Mirella Rederer auf Annahme/Außen eingesetzt wurde, und Lea Tittes (Jahrgang 2008) aus der zweiten Mannschaft, die ihre Sache laut Wawra „gut gemacht“ hat.
Dennoch startete der Underdog aus Offenburg mit einer 10:5-Führung in Satz eins, kam dann aber aus einer Läu-ferposition nicht heraus, sodass der Durchgang am Ende doch deutlich mit 25:18 an den Favoriten ging. „Wir haben ab Mitte des Satzes zu viele Fehler gemacht und einfache Situationen nicht genutzt“, so Wawra.
In den Sätzen zwei und drei drückten die Bayern dann von Beginn an aufs Tempo, nutzten ihren großen Kader für effektive Wechsel, die aufseiten der Gäste nicht möglich waren.
Da die Konzentration der Black Forest Volleys mit zunehmender Spielzeit schwand, bekam die Offenburger Annahme die druckvollen Aufschläge der Gastgeber nicht mehr in den Griff. So feierte der Favorit nach zwei 25:16-Satzgewinnen einen klaren 3:0-Heimsieg.
„Wir haben streckenweise gut mitgespielt, letztendlich war aber doch ein Klassenunterschied zu erkennen – auch physisch“, gab Joschka Wawra ehrlich zu: „In Bestbesetzung wäre mehr drin gewesen, so war der Gegner aber einfach eine Nummer zu groß.“ Was Mit Blick auf das kommende Zweitliga-Heimspiel gegen Sonthofen am Samstag (19 Uhr) zieht Wawra das Positive aus der Niederlage vom Sonntag: „Das war ein tolles Training gegen eine hochklassige Mannschaft. Diese Erfahrung kann noch ganz wichtig sein.“
Für die Black Forest Volleys spielten: Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lea Tittes, Anastasia Baimler, Lia Bondar, Lana Beker, Louisa Seib, Mirella Rederer.

